Paraguay auf der Hauptroute der Drogenhändler in Südamerika

Erst letzten Mittwoch zerstörten die Beamten der Antidrogenbehörde Senad mehr als eine Tonne Marihuana, etwa 10 Kilometer vom Stadtgebiet von Pedro Juan Caballero entfernt.
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Asunción: Die Marihuana-Produktion im Land nimmt zu. Drogenhändler verfolgen genau definierte Wege und Paraguay ist dabei einer der Schlüssel. Flüsse sind der sicherste Weg zum Durchqueren.

Erst letzten Mittwoch zerstörten die Beamten der Antidrogenbehörde Senad mehr als eine Tonne Marihuana, etwa 10 Kilometer vom Stadtgebiet von Pedro Juan Caballero entfernt. Außerdem beschlagnahmten sie 1.300 kg gepresstes Marihuana. Es handelt sich um eine fast tägliche Operation der Behörde Senad.

Paraguay liegt an einem strategischen Punkt für den Vertrieb von Rauschgift in ganz Südamerika. Durch das Land geht der Versand mehrerer Tonnen Drogen, hauptsächlich zur Abdeckung des Marktes in Brasilien, Argentinien, Chile, Uruguay und Bolivien. Obwohl die Hauptproduktion nur im Norden des Landes erfolgt, in Amambay, Canindeyú, San Pedro und Caaguazú.

Die Marihuana Produktion stieg in letzter Zeit an und verstärkte sich in Alto Paraná und Misiones. Die Drogen, die nach Argentinien, Chile und Uruguay gehen, kommen aus dem Süden. Von Norden geht es nach Brasilien und von dort direkt weiter ins Landesinnere.